Therapie
Innere Ursachen erkennen, Symptome verstehen und neue Wege im Umgang damit finden.
Was heißt eigentlich „tiefenpsychologisch“?
Das Wort „Tiefe“ bezieht sich dabei vor allem auf innere unbewusste Vorgänge, die zu einem überwiegenden Anteil unser Denken, Fühlen und Handeln im „Hier und Jetzt“ beeinflussen. Dabei werden diese inneren unbewussten Mechanismen bereits in früher Kindheit durch die ersten Erfahrungen mit unseren wichtigen Bezugspersonen und durch weitere äußere Einflüsse geprägt.
In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sind unbewusste Konflikte oder verdrängte Erfahrungen ein Ansatzpunkt, um psychische Krankheiten zu behandeln. Dabei geht es zunächst um die Klärung und „Bewusstwerdung“ der Ursachen bestimmter Beschwerden, die im weiteren eine Änderung im Verhalten und eine Linderung der Symptomatik bewirken können. Weiteres dazu finden Sie auch unter meiner Behandlungsphilosophie.
Was ist (tiefenpsychologisch fundierte) Psychotherapie?
Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) gehört (neben der Psychoanalyse, der Verhaltenstherapie und der Systemischen Psychotherapie) zu den wissenschaftlich anerkannten sogenannten „Richtlinien-Verfahren“.
Psychotherapie dient zur Feststellung, Heilung oder Linderung von psychischen Störungen mit Krankheitswert wie z.B. Depressionen, Ängste, Zwänge, somatoforme Störungen, Essstörungen. Sie ist abzugrenzen von psychologischer Beratung, die sich mit allgemeinen Problemen im Lebensalltag befasst.
Günstige Voraussetzungen für eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Hilfreich ist, wenn Sie Interesse daran haben, sich und Ihr Leben zu hinterfragen und wenn Sie dazu bereit sind, Änderungen in Ihrem Leben vorzunehmen. Das ist sicher nicht immer einfach. Aber genau darin möchte ich Sie unterstützen und Sie bei Ihren Zielen begleiten.
Eine vertrauensvolle und hilfreiche therapeutische Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in ist dabei wichtig. Aus diesem Grund gibt es zunächst zwei bis drei psychotherapeutische Sprechstunden (à 50 Minuten), in denen wir gemeinsam Ihr Anliegen klären. Anschließend finden die sogenannten probatorischen Sitzungen statt (Probesitzungen, in der Regel vier bis fünf Sitzungen à jeweils 50 Minuten), in der Sie die Möglichkeit haben, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Diese Stunden werde auch ich nutzen für eine vertiefte Diagnostik und Klärung des therapeutischen Behandlungsziels sowie zur Erstellung eines Behandlungsplanes. Hierfür findet eine vertiefte biografische Anamnese statt als auch die Ergänzung durch Testdiagnostik.
Bitte beachten Sie: Krankenversicherungen übernehmen die Kosten nur, wenn es sich um die Behandlung „krankheitswertiger Störungen“ handelt, die mit der ICD-10/11 (International Classification of Diseases) klassifiziert werden kann.
Kosten für Coaching und Beratung sind demzufolge selbst zu tragen. Näheres dazu finden Sie unter Kosten.
Schwerpunkte & Behandlungsangebot
in meiner Praxis
Depressionen
Anpassungsstörungen
nach belastenden oder einschneidenden Lebensereignissen, z.B. nach Trennungs- und Verlustsituationen, Mobbing-Stress
Ängste & Panikstörungen
Körperliche Störungen
ohne (ausreichenden) Organbefund z.B. somatoforme Schmerzstörung, funktionelle Herz-Kreislaufprobleme, unklare Beschwerden der Verdauungsorgane
Probleme der Krankheitsverarbeitung
bei chron. körperlichen Erkrankungen z.B. Krebs, Diabetes mellitus, Asthma, Colitis ulcerosa, Neurodermitis.
Zwänge
Zwangsgedanken & -handlungen
Stabilisierung bei Posttraumatischen Belastungsreaktionen
jedoch keine Traumabearbeitung
Essstörungen
Begleitung
bei Trauer
Paargespräche/-beratung
für ein besseres Miteinander und zur Krisenbewältigung
„Burnout“ &
Burnoutprävention
In einem ersten Gespräch werden wir diagnostisch klären, unter welches Beschwerdebild Ihre Probleme und Symptome fallen. Sprechen Sie mich einfach darauf an und vereinbaren Sie hierfür und für ein erstes persönliches Kennenlernen einen Termin mit mir.